Horror… Alltag?

Wieder einmal hat der Terror zugeschlagen. Ich könnte heute wortwörtlich die Wörter dieses Beitrages nutzen um den Anschlag in Nice von gestern zu kommentieren.

Wieder einmal Fassungslosigkeit, Angst, Wut, Blut und Tränen. Und wieder einmal bangen, das es Freunde von mir erwischt hat, denn auch Nice, wie in Paris oder Brüssel, habe ich Freunde, die dort leben.

Ich bin Charlie

Ich bin Ankara

Ich bin Paris

Ich bin Brüssel

Ich bin Syrien

Ich bin Bagdad

Ich bin Istanbul

Ich bin Nice

Ich bin müde

Ich bin voll Zorn

Ich bin traurig

Nice

 

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Self-care Challenge im April

Passend zu Karmis Frühjahrsputz Challenge #detoxinsideout16 lade ich euch ab morgen zu einer kleinen Self-care Challenge im April ein. Gerade vergangen Monat ist es mir aufgefallen wie schwer mir es gefallen ist, Zeit für mich zu finden. Aber es zeigt mir wiederum wie richtig es für mich war/ist, „nurture“ als Jahresmotto ausgewählt zu haben. Jeden Tag werde ich ein kleines Etwas für mich machen über 30 Tage lang Continue reading „Self-care Challenge im April“

Nachsturmgedanken

Nachdem wir einen netten Ostersonntag bei Freunden im Anjou verbracht hatten, fuhren wir abends wieder in unsere Bretagne zurück und sahen sie schon aufziehen: grosse, dunkle und schwere Gewitterwolken. Der Wind brachte uns regelrecht mehrmals aus der Bahn und ich musste schon fest das Lenkrad halten um gerade zu fahren.

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Wochenweise Glück

Wochenweise Glück

Hach, was für eine aufregende Woche es wieder bei uns war. Der Anfang der Woche fing zwar traurig an mit den schrecklichen Nachrichten aus Belgien, aber der Rest der Woche gestaltete sich doch schön:

  • Wir haben ein Haus besichtigt, was uns ganz gut gefällt und wir überlegen ob wir vielleicht ein Kaufangebot machen oder nicht. Wir sind ja nicht in Eile
  • Mein Bruder und seine Verlobte kamen zu Besuch um Ostereier im Garten für die Rumpelwichte zu verstecken
  • gleichzeitig brachten sie das Klavier meines Opas und das uralte Sofa meiner Großeltern für ein zweites Leben zu uns, was eigentlich gut passte, denn mein altes Schlafsofa war wirklich nicht (mehr) bequem.
  • Ich konnte schöne Zeit im Garten verbringen und meine Mulberrysträucher pflanzen. Gleichzeitig habe ich mein Frühbeet umgegraben und meine Kräuterecke mit Angelika und Kamille aufgefrischt.
  • Ich hatte einen wunderschönen professionnellen Termin mit einer werdenden Mama. Ich freue mich richtig auf diese Geburtsbegleitung ❤
  • Der Wichtel hat (endlich) seinen ersten Zahn und sitzt. Ganz alleine und ganz stolz!
  • Ich war beim Frisör. Endlich und ohne das der Mann die Scheidung einreicht. 40 gute Zentimeter habe ich schneiden lassen und das Ergebnis lässt sich wirklich sehen. Ich habe mich seit Monaten nicht mehr so hübsch gefunden. Ich fühle mich ganze 10 Jahre jünger
  • Ich habe schöne Zeit mit meiner besten Freundin und meinem Patenkind verbracht. Wir haben spontan beschlossen uns zum Ostersonntag zu treffen und es wurde wirklich ein sehr schöner Tag
  • Und spontan dazu habe ich mich an einen veganen Cheesecake gewagt und er war himmlisch. Rezept gibt es dazu später auf dem Blog.

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Wie ein Walzer nach dem Winter…

Vier Jahre ist es still gewesen nachdem es tagtäglich im Haus meiner Grosseltern ertönte: mal ein Walzer, mal ein Jazzstück, Sonaten, Lieder. Aber meistens doch Walzer. Er hatte es zum 68. Geburtstag geschenkt bekommen als das alte fast auseindanderbrach und jeden Tag hat er die Klaviertasten gestreichelt, beliebäugelt und singen lassen. Wir Enkelkinder haben ihn nur so gekannt: am Klavier sitzend und spielend bis das meine Oma verrückt wurde und laut rief das Essen würde kalt werden. Meinen Kindern hat er auch in den Schlaf gespielt und jedes Mal wenn diese Klavier hörten, sagten sie sofort „Opa?“ Continue reading „Wie ein Walzer nach dem Winter…“

Vom Traum selbstständig zu leben…

Mein Wikinger und ich leben auf dem Land. Das ist alles schön und gut und kann idealistisch, siehe fast Albtraumhaft für meine städtischen Freunde, klingen, aber in unserem Fall ist gut uns nicht gut genug :(. Wir träumen von einem grossen Haus mit Selbstversorgergarten und Viehställen auf dem Land. Zur Zeit wohnen wir im Herzen eines Dorfes und können vieles zu Fuss erledigen: Brot kaufen, Apotheke, Wochenmarkt, sogar Schule für die Kinder. Und der Busverkehr geht bis vor die Haustür. Continue reading „Vom Traum selbstständig zu leben…“

„Schau mal, er kann sitzen…“

Wir waren gerade dabei das Osterfest von Sonntag vorzubereiten. Eine kleine Nachricht im Newsfeed fällt: 3 Bomben, viele Tote, noch mehr Verletzte. Schnell plugge ich die Kopfhörer in den PC um Radio zu hören, denn Gott sei Dank haben wir keinen Fernseher. Die Nachrichten sind schrecklich: 4 Monate nach den tragischen Anschlägen in Paris, fängt es im Nachbarland wieder an. Ich schaue schnell bei der dpa.de nach, möchte aber eigentlich keine Bilder sehen. Nicht mehr. Für einen kurzen Augenblick habe ich Angst. Angst das diese schrecklichen Terrornachrichten Alltag werden, wie jetzt schon drei mal so nah von uns zuhause. Continue reading „„Schau mal, er kann sitzen…““